12 Ausreden fürs Nichtstillen laut Pfarrer Jördensen, 1709

Der Pfarrer zu Gailsdorff im Voigtland, Johann Georg Jördensen, hat 1709 eine Schrift mit dem Titel "Die sündliche Ammenmiethe" verfasst, in der er das Ammenwesen aufs Schwerste verurteilt. Im ersten Teil erklärt er, warum die Ammenhaltung eine Sünde sei, im zweiten Teil gibt er 12 "Entschuldigungen" an, mit denen Mütter angeblich das Nichtstillen und die Ammenhaltung verteidigen würden. Natürlich ist keine dieser Entschuldigungen für ihn gültig. Es sind lediglich Ausreden für ihn und er zeigt uns genau, warum.

Jördensen hielt nicht nur das "Mieten" einer Amme für sündhaft. Die Amme selber war schon ein sündhafter Mensch.

"Die Ammen, welchen zärtliche Weiber ohne Noth ihre Kinder zu stillen übergeben, sind mehrentheils aus Geilheit und Unzucht dazu gelanget, daß sie ein Kind zu stillen tüchtig. Diese sind gemeiniglich leichtsinnig, gottloß, frech, eigen- und muthwillig, boßhafftig, bitter, und wissen wenig oder nichts vom Christenthum und der wahren Gottseligkeit, dannenhero ist nicht zu vermuthen, daß sie, indem sie ein Kind säugen, solten heilige Gedancken haben, ihre Seufzer zu GOtt aufschicken, und mit der Milch die Liebe GOttes, soviel an ihnen ist, demselben einzuflössen wünschen; Es ist vielmehr zu befürchten, und es lehrets auch die Erfahrung, daß sie ihren gottlosen Sinn ihnen mit der Milch beybringen."

Übersetzung: "Die meisten Ammen, denen zartfühlige Frauen grundlos ihre Kinder zum stillen geben, sind durch Sex vor der Ehe schwanger geworden und können daher stillen. Wer sündigt, ist ein schlechter Mensch, der mit einer Vielzahl an Schimpfwörtern belegt werden darf. Eine gute Stillende denkt beim Stillen an Gott, eine schlechte gibt ihre Gottlosigkeit durch ihre Milch an das Kind weiter."

Mit dieser Einstellung ist klar, in welche Richtung sein Urteil geht, sobald es um die Begründungen der Mütter für die Beschäftigung einer Amme geht. Mit Hilfen, Trost und Unterstützung brauchen Frauen bei Jördensen nicht zu rechnen, dafür aber mit Vorschriften und Verurteilungen. Dass Mütter ihm gegenüber wirklich diese Gründe angegeben haben, müssen wir jetzt einfach mal annehmen.

Das Selbststillen ist kein Gebot Gottes und darum nicht notwendig

Puh, also das ist ja direkt ein heftiger Einstieg. Für Gläubige in dieser Zeit mag es ganz gewöhnlich gewesen sein, ihr Leben einzig nach den Geboten der Bibel auszurichten. Aber etwas für unnötig zu halten, weil Gott nicht befohlen hat, es zu tun, ist schon etwas weit hergeholt, oder? Aber gut, wenn das die Begründung ist, wie begegnet Jördensen dieser?

1.
GOtt hat nirgends in seinem Wort ausdrücklich, daß eine Mutter ihr Kind selbst säugen solle, befohlen.

Antwort.
Dieses wird gar gerne gestanden. Denn gleichwie in heiliger Schrifft kein ausdrücklich Verbot Ammen zu miethen und zu gebrauchen als oben pag. 11. zugegeben worden, zu finden: also ist auch in selbiger kein ausdrücklicher Befehl, daß eine Mutter ihr Kind selbst stillen solle anzutreffen; alleine wie jenes virtualiter und durch eine gute Folgerung als ebenfalls pag. 11 sqq. gezeiget worden, gar wohl zu beweisen ist: also kan auch dieses daher behauptet werden. Denn zugeschweigen, daß aus einem Verbot, das Gebot, oder dasjenige, was man thun solle, sicherlich abzunehmen, so kan, daß eine Mutter ihr Kind selber säugen solle, sonderlich aus zwey biblischen Sprüchen geschlossen werden. David spricht: Psalm CXXXI,2. Wenn ich meine Seele nicht setzet und stillet, so ward meine Seele entwehnet, wie einer von seiner Mutter entwehnet wird. Und zeiget damit heimlich an, daß das Kind zu nehren der Mutter zustehe, biß zur Zeit der Entwehnung. Und Luc. XI, 27.ruffet ein Weib: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast. Mit welchen Worten die Mutter Christi selig gepriesen wird. Daraus zu schliessen, daß der Mutter, nicht allein das Kind im Leibe zu tragen gehöre, sondern auch mit ihren Brüsten zu nehren zustehe. Heermann schreibet in seinen schrifftmäßigen Gedancken von der Privat-Communion pag. m. 146. sq. Wenn ein Mensch nicht eher etwas gläuben will, es sey denn mit ausdrücklichen Worten in heiliger Schrifft verfasset und befohlen, so wird er viel Glaubens-Articul verläugnen müssen. Nun sind die hohen Geheimnisse, als, daß drey Personen in einem göttlichen Wesen, daß der HErr Christus mit GOTT dem Vater gleiches Wesen habe, und daß er aus zwey vollkommenen Naturen, der göttlichen und menschlichen, bestehe u.d.g. nach aller und ieder Christen Bekänntniß, Glaubens-Articul, und wer anders davon lehren und urtheilen wolte, würde für einen Ketzer und Feind des Christlichen Glaubens gehalten werden. Sie sind aber nur Folgereyen, denn sie stehen nirgends mit ausdrücklichen Worten, sondern nur durch eine richtige Consequenz in der heiligen Schrifft. So nun diejenigen Mütter, welche unter den Christen-Hauffen Ammen ohne Noth gebrauchen, alle Glaubens-Articul, ob sie gleich mit ausdrücklichen Worten nicht in der Bibel stehen, gläuben und für wahr halten, warum wollen sie denn nicht gläuben, daß eine iede Mutter, so sie kan, ihr Kind selbst säugen solle, ob es gleich nicht mit ausdrücklichen Worten befohlen, sondern per bonam consequentiam oder durch eine richtige Folge darinnen gegründet.

Jördensen stimmt also zu, dass es kein direktes Gebot zum Selbststillen gibt, aber er behauptet es ergebe sich ein indirektes Gebot daraus, dass von zwei Frauen (eine davon Maria) berichtet wird, dass sie gestillt haben. Es sei denmach zu folgern, dass alle Mütter stillen sollen, wenn sie können.

Stillen ist zu kräftezehrend

Dass Stillen anstrengend sei und nachteilige Auswirkungen auf den Körper der Stillenden habe, wird ja auch heute manchmal behauptet. Hier befürchtet die Mutter, ihre Schönheit zu verlieren. 

Die 2. Entschuldigung.
Ich kan mich nicht, spricht die zärtliche Mutter, so abfressen lassen, daß ich vor der Zeit alt, runzelicht und ungestalt werde.

Antwort.
Solte man keine Exemepl finden, daß manche von denen, die nicht stillen, viel elender und ungestalter sind, als die das ihrige dißfalls möglichst thun oder gethan, haben? Was vor sonderliche Zufälle sich in diesem Fall, da die Mutter nicht selbst säuget, ereignen, die sonst denen Stillenden so leicht nicht begegnen, ist denen Herren Medicis besser als mir bekannt. Inzwischen bin ich doch versichert, daß gleichwie die Weiber, so da gebohren haben, gemeinglich viel gesünder sind, denn die unfruchtbaren; also haben die, welche säugen, mehr Gesundheit, als die, so sich dieser Mühe durch andere überheben lassen. Kinder nehren, sagt Gvevarra Horol. Princip.p. m. 243. ist denen Weibern beschwerlich, aber zu der Gesundheit sehr nützlich. Wie die Mutter selbst Wohllust pfleget, schwanger wird, ihr Kind unter ihren Herzen trägt und demselben mit eigenem Blute in Mutterleibe Nahrung giebt; also soll sie auch dasselbe mit ihrer eigenen Milch, nachdem es gebohren ist, versorgen, sie mag deswegen noch so alt, runzelicht und ungestalt werden. Wenn ein Weibes-Bild nicht will vor der Zeit alt und ungestalt, wie sie zu reden pflegen, werden, darf es nicht heyrathen. Denn man bedencke, was ein Weib, wenn es schwanger worden, und ehe es gebiehret, vor Sorge, Arbeit, Mühe, Schmertz und Kummer ausstehen muß. Sobald sie empfangen hat, gehet es an. Bald eckelt ihr für Speise und Tranck, bald gelüstet ihr nach diesem und jenem, so man zu der Zeit gar nicht haben kan, auch wohl nach solchem, dafür man sonst einen Abscheu träget. Die Frucht muß sie mit grosser Beschwerung neun Monat unter dem Hertzen tragen, kan offt nicht recht stehen, gehen, liegen, es ist ihr alles verdrießlich, biß ihre Zeit kömmet, daß sie gebähren soll, da gehen die Schmerzen erst recht an, die sich von ihnen mehr fühlen als beschreiben lassen. Welches denn auch alles bey ihnen die Schönheit mindert, und hilfft, daß sie eher als sonst alt aussehen. Wie sie aber dieses alles aus Liebe zum Ehestande nicht scheuen; also müssen sie auch jenes, das Stillen sich gefallen lassen, und wenn sie der Schönheit dadurch noch sobald beraubet würden

Hier gibt es ganz viel aufzudröseln. Zuerst zieht Jördensen den Schluß, dass unfruchtbare Frauen meist weniger gesund seien als fruchtbare und deshalb Stillen gesünder sei müsse als Nichtstillen. Viel naheliegender ist aber doch, dass kränkliche Frauen eher unfruchtbar waren als gesunde. 

Dann behauptet er, dass Mutterschaft nun mal auslaugend und alternd sei, und die Frauen sich nicht so haben sollen! Mehr noch, wer schön bleiben wolle, solle nicht heiraten und sich fortpflanzen.

Sorge, Arbeit, Mühe, Schmerz und Kummer sind laut Jördensen die lebensbestimmenden Dinge ab der ersten Schwangerschaft. Er sagt nicht mal, dass die Elternschaft dies alles wert sei, sondern nur, dass es halt dazugehöre und die Folgen gefälligst zu ertragen seien.

Stillen stört den Schlaf

Es waren wohlhabende Frauen, die sich eine Amme leisten konnten. Sie hatten oft ein bequemes Leben und in ihrer Nachtruhe gestört zu werden, mag für manche eine unzumutbare Belästigung gewesen sein. Hier sehen wir schon die ersten Anzeichen von Klassendenken, die in späteren "Entschuldigungen" noch deutlicher werden. Denn dass die Amme nachts geweckt wird, ist für die Dame völlig in Ordnung. Eine Amme braucht es nicht bequem zu haben.

Die 3. Entschuldigung.
Ich muß meine Beqvemlichkeit haben, kan mich nicht so offt aus dem Schlafe stören lassen, ich muß Ruhe haben, daß ich wieder zu meinen Kräfften, die ich in der Geburt zugesetzet habe gelangen möge.

Antwort.
Es ist gewiß, daß eine iede Mutter nach GOttes Verordnung im 1. Buch Mosis c. III, 15. mit Schmerzen Kinder gebähren, und die Kräffte da offt sehr zusetzen muß. Doch aber wissen wir auch, was beym Johanne cap. XVI, 21.unser Heiland saget: Daß die Mutter, wenn sie das Kind zur Welt gebohren hat, nicht mehr dencket an die Angst, um der Freude willen, daß der mensch zur Welt gebohren ist. Die verlohrnen Kräffte kommen wieder, und zwar ersezet sie GOtt um so viel eher, ie mehr er siehet, daß die Mutter nach seinem Willen zu thun sich beqvemet. Denn ein rechter Christe muß nicht thun, was seinem Fleische und Blute beqvem und angenehm, sondern was GOttes Wort gemäß ist, was dasselbe befehlet und haben will. Wie nun GOtt ausdrücklich in seinem Worte will haben, daß wer ein Amt habe, des Amtes warten soll, Rom. XII,7. Und aber der Mutter Amt nicht allein in Kinder Gebähren, sondern auch in Säugen bestehet; also soll sie da die Beqvemlichkeit nicht ansehen, den Schlaf und Ruhe so hoch nicht achten, und ihre Kinder selbst mit Milch und Nahrung versorgen. Allermassen auch die Schrifft deswegen das Kinder Gebähren und Säugen zusammen zu setzen pfleget, als zwey Aemter, so einer Mutter gehören. Von Christo stehet Luc XI, 27. Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast. Und Christus redet zur Zeit seines Leidens also: Selig sind die Leiber, die nicht gebohren haben, und die Brüste, die nicht gesäuget haben, Luc.XXIII, 29. Ja er saget im XXII. Psalm, 10. Du hast mich aus Mutter Leibe gezogen, du warest meine Zuversicht, da ich noch an meiner Mutter Brüsten war. Es werden diese beyden Stücke unter den Segen und die Wohlthaten GOttes gerechnet, als wenn Jacob dem Joseph wünschet: Den Segen an Brüsten und Bäuchen, im 1. Buch Mosis cap. XLIX, 25. Hingegen wird es unter die Straffen GOttes gezehlet, wenn GOtt der HErr giebt unfruchtbare Leiber, und versiegene Brüste, Hoseae c.IX, 14. Was nun GOtt der HErr selbst zusammen setzet, soll der Mensch ausser dem Nothfall nicht scheiden. Vid. Polycarp. Lyser in seinem Isaac oder über das XXI. Capit, des 1. Buchs Mosis p. 16.

Wir können davon ausgehen, dass die Mütter, um die es hier geht, ein ausführliches Wochenbett gehalten haben. Sie hatten also alle Möglichkeit, sich von der Geburt zu erholen. Doch auch hier zieht Jördensen seine Antwort rein aus der Bibel. Es liegt an Gott, ob die Mutter zu Kräften kommt oder nicht. Und Gott macht das nur, wenn die Mutter tut, was ihm gefällt. Eine ellenlange Antwort mit ganz knappem Inhalt.

Ich sorge ja dafür, dass für mein Kind gesorgt wird

Wenn mein Kind versorgt ist, habe ich meine Schuldigkeit getan, auch wenn ich die Versorgung outsource. Jemand anders dazu anzuheuern ist vor Gott so, als habe man es selber getan. 

Rein faktisch ist daran nichts auszusetzen. Das Wichtigste ist, dass das Baby gut versorgt ist, egal von wem. Aber Jördensen lässt das nicht gelten.

Die 4. Entschuldigung.
Ich versorge ja mein Kind mit Milch und Nahrung, ob ich es gleich nicht selbst säuge. Ich lasse es ja nicht Noth leiden, sondern halte ihm deswegen eine Ame. Es heisset ja: Was man durch ein anders thut, sey zu achten, als ob man es selber gethan hätte.

Antwort.
Dieses gilt nur in Ausübung der Sünden: als wenn iemand auf eines Geheiß oder Veranlassung einen andern tödtet, wie denn oben pag 14.sq. bereits gezeiget worden, daß wenn eine Amme ein Kind verwahrloset, es der Mutter, die es hätte stillen können, zu verantworten heimfället. In Unterlassung aber des Guten findet es keine Statt. Denn wie der Gerechte seines (und nicht eines fremden) Glaubens lebet, Habac.c. II, 4. so muß er auch den Glauben durch seine (und nicht durch an derer Leute in seinem Nahmen verrichtete) Wercke bezeugen, Jacob. II, 18. Sonderlich, wenn GOtt etwas erfordert so in eigener Person zu leisten ist, wie es dißfalls laut oben angeführter Beweiß-Gründe mit der Nahrung eines Kindes stehet.

Nein, nein, Gutes musst du schon selber tun. Es reicht nicht, Gutes zu veranlassen!

Ammen sind eine Tradition

"Das war schon immer so" ist für nichts eine gute Begründung. Aber wie erklärt Pfarrer Jördensen das? Immerhin setzt die Kirche selber viel auf Traditionen.

Die 5. Entschuldigung.
Es ist was altes eine Amme zu halten, es ist vor langer Zeit im Gebrauch gewesen.

Antwort.
Der theure Theologus Joh. Benedict Carpzovius spricht in seinen Tugend-Sprüchen p.m. 949. von denen, die sich auf das alte böse Herkommen beruffen, sie kommen ihm vor, wie iener Spötter an Churfürst Friedrichs zu Sachsen Hofe, der hörete, wie Georgius Spalatinus über das Sauffen geeifert, und unter andern geklaget, daß diß Laster bey denen Deutschen iederzeit so gemein gewesen, daß auch Cornelius Tacitu in seinem Buch de antiquis Germanorum moribus dessen schon gedacht; und fragete, wie lange es wohl sey, daß Tacitus solches von denen Deutschen geschrieben? Spalatinus antwortete, es sey bey nahe an die funfzehen hundert Jahr: Ey mein lieber Herr, sagte er darauf, ist das Sauffen so ein altes ehrliches Herkommen bey uns Deutschen, so lassets uns doch iro nicht abbringen. Ein Christ soll nicht darauf bloß sehen, was vor alten Zeiten her aus böser Gewohnheit geschehen, sondern was GOtt in seinem Wort gethan oder gelassen haben will, was nach demselben recht und unrecht sey. Consuetudo sine veritate est vetustas erroris: Eine Gewohnheit ohne Grund der Wahrheit, ist ein alter Irrthum, sagt Cyprianus: dahero wider diesen Irrthum die lieben Altväter den Spruch Johann XIV, 6. anziehen, da Christus sagt: Er sey der Weg, die Wahrheit, und das Leben: Non dixit, ego sum consuetudo, sed veritas. Er saget nicht: Ich bin die Gewohnheit, sondern die Wahrheit. Es heisset im 1. Buch Samuel c. II, 3. Lasset aus eurem Munde das Alte, damit gelehret wird, daß man dem Worte des HErrn keine alte Gewohnheit entgegen setzen und nicht sagen soll: es ist ein alter Gebrauch; denn GOtt und sein Wille doch noch älter, dem muß die vermeynte alte Gewohnheit weichen. Was tausend Jahr unrecht gewesen, wird darum nicht recht, sonst wäre iede Sünde durch das Alter itzo recht, da sie schon so viel tausend Jahr gewähret. Wo die alte Gewohnheit etwas Böses gut machen könte, müste der Todtschlag, Unzucht und andere Sünden, derer Exempel wir schon vor der Sündfluth haben, sonderlich aber die Erb-Sünde und Begierde zu allen Bösen, die wir alle vom Anfang biß ans Ende an uns haben, und also die alleruhrälteste Gewohnheit ist, längst gut worden seyn. Und will man sich hierbey der sündlichen Ammen-Miethe auf das Alterthum der Exempel beruffen, oder soll dasselbe hier was beweisen können, so streitet es vor uns. Denn die allererste Mutter Eva war eine Ernehrerin ihrer Kinder, und woher hätte diese eine Amme nehmen oder haben können? Die Ertz-Mutter Sarah säugete ihr Kind, das ihr GOtt in ihrem Alter bescheret hatte, im 1. Buch Mosis c.XXI,7. Hanna die Mutter Samuelis säugete ihren Sohn biß sie ihn entwehnete im 1. Buch Samuel c. I, 24. So säugete auch die Maccabeische Mutter ihre sieben Söhne, im 2. Buch der Maccabeer c. VII, 27. Ingleichen auch die hochgelobte Mutter Maria ihren Sohn JESUM, Luc. XI, 27.

Hui, also alle schlechten Traditionen rühren aus einer vorchristlichen Zeit? Is klar!

Lustig ist auch die Begründung, dass das Ammenwesen ja keine christliche Tradition sein könne, weil Eva keine Amme gehabt haben kann. Das ist mal wieder ganz löchrige Logik. Denn Eva ist vorchristlich, oder nicht? Evas Kinder können sich übrigens auch nur durch Inzucht fortgepflanzt haben, aber psssst, das lassen wir mal schön unter den Tisch fallen.

(Nebenbei: Sündfluth! Ich wusste nicht, dass das Wort Sintflut da her kommt. Ergibt aber Sinn.)

Andere machen es doch auch. Sogar solche, die weniger wichtig sind als ich.

Jetzt kommen wir zum Klassendenken. Die sechste Ausrede, die Mütter laut Pfarrer Joerdensen angeben, ist: "andere machen das doch auch." Vermischt mit ein bisschen "ich bin was besseres als andere".

Die 6. Entschuldigung.
Halten doch wohl Geringere, als ich bin, ohne Noth Ammen.

Antwort.
Die Höhern haben eben die Geringern geärgert, und durch ihre Exempel zum unnöthigen Ammen-Gebrauch verleitet, wie oben pag. 22. sq. angemercket worden. Ob nun wohl diese dißfalls durchaus nicht zu entschuldigen sind; denn man sich nicht nach denen Exempeln derer Leute, so groß sie auch sind, allein richten soll, in Betrachtung, daß grosse Leute auch fehlen, Psalm LXII, 10. sondern sich zuförderst nach GOttes Wort, als der einigen wahren Norm, in allen Stücken zu reguliren habe: so werden doch jene, die Grössern wissen, oder sollen wissen, quod multitudo errantium, non pariat errori patrocinium, daß die grosse Menge derer die unrecht thun, das Unrecht nicht recht machen könne. Denn wenn die Vielheit und Menge derer, die ein Ding annehmen, ein Recht brächte, so müste die Heydnische Abgötterey, der Türckische Unglaube, die päbstliche Religion, es müsten auch alle Sünden, Schande und Laster recht seyn, weilen sie nicht allein überall im Schwange gehen, sondern auch viel grosse Leute zulassen und auch selber thun.

Dass es höhere und geringere Menschen gebe, ist für Jördensen unbestritten. Das wundert nicht, haben wir doch eingangs gesehen, wie er über Frauen denkt, die sich als Ammen verdingen. Immerhin sagt er, dass auch höhere Menschen Unrecht haben und Fehler machen können.

Dann sagte er noch, dass es egal ist, wieviele Menschen etwas tun oder meinen. Die Anzahl ist irrelevant für die Wahrheit. Grundsätzlich ist die Antwort, dass eine große Menge an Menschen nicht unbedingt Recht hat, ja korrekt. Aber der Seitenhieb aufs Heidentum und den Islam  ist schon ulkig. Das nennt man wohl einen unerschütterlichen Glauben.

Menschen sind halt unterschiedlich viel wert und haben daher unterschiedliche Aufgaben

Die siebte Ausrede schließt sich direkt an die sechste an, indem auch hier die Mutter sich für etwas besseres hält. Sie wolle nicht auf dieselbe Art behandelt werden, wie Frauen aus den niedrigen Ständen. Pfarrer Jördensen sagt zwar, dass bei Geburt alle Menschen gleich seien, hält aber gleichzeitig daran fest, dass ein höherer oder niederer Stand einen zu einem ebensolchen Menschen mache. Hierarchie ist in dieser Gesellschaft fest verankert.

Die 7. Entschuldigung
Es ist doch ein Unterschied unter denen Leuten, man solte Discretion gebrauchen.

Antwort.
Ehre muß man geben dem Ehre gebühret. Sündlich aber ist es, wenn Vornehme bald dieses bald jenes, was wider GOtt und sein Gebot ist, wollen gethan, gelassen, und ihres Fleisches Willen nachgelebet haben, und die, so Amts-Gewissens- und Christenthums halber sie erinnern und ermahnen wollen, nicht hören, sondern sich auf ihren Stand beruffen, als wie in der Ammen-Miethe würcklich geschiehet, da doch sonderlich auch hier der Rechts-Gelehrten wahrhafftiger Spruch zu mercken: Quod ad jus naturale attinet, omnes homines aequales sunt. In dem, was das natürliche Recht anbetrifft, sind alle Menschen gleich. Die vornehmen Weiber die dißfalls auf ihren Stand sich beziehen, und wollen, man solle Discretion gebrauchen, sollen selber Discret seyn, und fein wohl überlegen, was es ihnen doch hülffe, wenn man ihnen zu gefallen sündliche Dinge billichte und bösen Unterschied machte. Gleichwie der Meister des Büchleins der Weißheit c. VII, 5.6 spricht: Es hat kein König einen andern Anfang seiner Geburt, sondern alle Menschen haben einerley Eingang in dieses Leben. Also solte es auch billich heissen von dem, was bald auf den Anfang und Eingang in dieses Leben, erfolget, nemlich von der Nahrung. Gestalt denn auch dahero GOtt und die Natur die grössesten Weiber in der Welt sowohl als die geringsten mit Brüsten versehen haben, auch dieselben bald nach der Geburt des Kindes mit Milch, wiewohl wunderbarlich doch weißlich, anfüllen: denn der Magen kocht die Speise, die Därme putzen solche gekochte Speise aus, die Milch-Adern bringen den Milch-Safft zu denen Brüsten, diese heben ihn auf, und geben ihn zu rechter Zeit wieder. Weilen nun das nicht allein bey denen Geringsten, sondern auch bey denen Höchsten auf Erden geschiehet: als haben auch diese dißfalls für jenen keinen Vorzug, und sollen dahero mit ihren eigenen Brüsten ihre Kinder stillen. War nicht Abraham ein Fürst GOttes, der vier Könige auf dem Felde schlug, gleichwohl hielt Sarah, seine Gemahlin, keine Amme, sondern sie säugete ihren Sohn Isaac selbst. Dieser sollen alle Mütter, ohne Unterschied des Standes, als Töchter nachfolgen, wo sie in die Zahl der Rechtgläubige wollen gerechnet werden.

Mütter aus allen Ständen haben Brüste, also sollen sie auch alle stillen. Könnt ihr euch eine Welt vorstellen, in der es "bessere" Menschen gibt und diese daran erkannt werden, dass sie keine Brüste haben? Ich lass den Gedanken jetzt einfach mal kommentarlos stehen.

Eine anständige Frau stillt nicht

Eine anständige Frau tut sowas nicht? Ist das die Ausrede? Woher mag das gekommen sein? Wohl eher nicht durch eine Sexualisierung der Brust wie heutzutage, sondern eher, weil körperliche Verrichtungen als etwas animalisches und somit minderwertiges angesehen wurden.

Die 8. Entschuldigung.
Es würde mir, wenn ich mein Kind selber stillete, zu einer Schande gereichen.

Antwort.
Hat der ewige Sohn GOttes unser HERR und Heiland, seiner leiblichen Mutter, der keuschen und züchtigen Jungfrauen Marien, es gar wohl gesprochen, daß sie ihm keine Amme gehalten, sondern mit ihren jungfräulichen Brüsten ihn selbst genehret, da er sich Psalm XXII, 11. durch den Mund Davids mit diesen Worten verlauten lassen: Du warest meine Zuversicht, da ich noch an meiner Mutter Brüsten war. So wird auch gewiß kein Verständiger, derjenigen Mutter, und wenn sie auch die grösseste von der Welt wäre, es übel auslegen, wenn sie ihr Kind selber säuget. Wie der Heilige Geist der Sarah, der Hanna, der Elisabeth, und andern mehr in der heiligen Schrifft, mit allen Ehren nachgeschrieben, daß sie ihre Kinder selbst zu nehren sich nicht geschämet haben: also gereichet es auch, allen denen, die ihren Exempeln nachfolgen, sie seyn hohen oder niedrigen Standes, zu sonderbarem Ruhm und Ehre; hingegen tragen diejenigen, die es nicht thun, nichts als Schande davon, als bereits oben pag. 31. seqq. ist gewiesen worden. Uber dasselbe erwege man, ob es ihnen nicht Schande bringe, daß auch die vornehmsten Mütter unter denen Heyden, welche von dem wahren GOTT und seinem Wort nichts wissen, es ihnen darinnen zuvor gethan, und sie also beschämen. Die Königin Thessalonica, Königes Cassandri Gemahlin, hat ihrem Ehr-vergessenen Sohne, dem Könige Antipatri, als er sie umbringen wolte, ihre Brüste gewiesen, die er gesogen, um ihn dadurch zur Barmherzigkeit zu bewegen. Justinus lib. 16. Dieses Lob wird auch den alten Trojanern gegeben, wie denn die Königin Hecuba ihrem Sohne Hectori, als er sich mit dem Helden Achille in Streit einlassen wolte, ihre Brüste, mit welchen sie ihn in seiner Kindheit genehret, gezeiget, ihn dadurch von dieser abzumahnen. Homerus in seiner 2. Odyss. schreibet von der edlen und keuschen Penelope, sie habe ihren Sohn den Telemachum selbst gesäuget.

Ich frage mich, wie meine erwachsenen Söhne reagieren würden, wenn sie drauf und dran sind, irgendwelchen Mist zu bauen, und ich ihnen meine Brüste zeige, um sie wieder zur Vernunft zu bringen ... Schräg.

Dieses Bild zu benutzen, um Frauen zum Stillen zu bringen ... Noch schräger.

Ohne Amme würden meine reichen Freundinnen mich für geizig halten

Die Logik ist beachtlich: weil so wenige wohlhabende Frauen stillen, müssen diejenigen, die stillen, entweder gar nicht wirklich wohlhabend oder zu geizig sein. 

Im Prinzip ist das der Casus Knacksus: "normal" ist das, was alle tun. Wer aus der Reihe tanzt, wird schief angeschaut. Bis heute.

Die 9. Entschuldigung.
Es würde mir, so ich keine Amme hielte, vor einen Geitz ausgeleget werden.

Antwort.
Kein Christ, der Verstand von der Sache hat, wird solches thun. Ich erwehne mit Bedacht, derer Christen, die Verstand von der Sache haben. Denn mir selbst Leute unterkommen, die sonst gar Christlich sind, welche aus Einfalt und Unverstand gemeynet, vornehme Weiber, die ihre Kinder selbst stilleten, thäten es aus Kargheit, denn ihnen ja zugelassen wäre, Ammen zu halten. Sonder Zweifel sind sie durch die allgemeine Gewohnheit, und da gar selten ein vornehmes Weib gefunden wird, welches solches thut, auf diese Gedancken gehracht worden. Und obwohl auch die meisten unter denen klugen Welt- und Staats-Leuten in denen Gedancken stehen, daß eine vornehme, begüterte Frau nicht ohne wahren Verdacht des schändlichen Geitzes, ihr Kind an ihre eigene Brüste legen könne: so soll man sich doch an ihre Urtheile nicht kehren. Denn wer sich daran kehren will, der darff nichts Gutes thun, in keinem Stück nach GOttes Willen leben; denn von denen Welt-Kindern auch die allerbesten, und nach GOttes Willen möglichst eingerichteten Wercke, ungleich beurtheilet werden.

Pfarrer Jördensen bestätigt, dass es eine weit verbreitete Denkweise war, dass eine Familie aus gehobenem Stand arm oder geizig sein müsse, wenn die Mutter stillte. Und er zeigt uns auch, dass in dieser Gesellschaft Armut eine Schande war. 

Ich kann mit meinem Geld machen, was ich will

Joa, das sollte man meinen, oder?

Die 10. Entschuldigung.
Es darff mir niemand zur Unterhaltung einer Ammen was geben; es gehet von dem Meinigen, ich mag von dem Meinigen halten, wen ich will.

Antwort.
Niemand darf sich einbilden, daß die Güter, die er hier in der Welt durch Erbschafft, Mühe und Arbeit oder sonst erlanget hat, sein eigen sind, nein! Sie sind alle des grossen GOttes im Himmel, der hat sie ihm eingeräumet, nicht als Eigenthums-Herrn, sondern als einem Verwalter, der auf Rechnung sitzet, welche dermahleins gefordert wird. Und also darf er mit solchen Gütern nicht eigenes Gefallens umgehen und sie anwenden wie er will, sondern wie er von GOtt Anweisung hat. Nun findet man nirgend in GOttes Wort Nachricht, daß er zugeben wolle, daß auch diejenigen Weiber, welche die Gnade von ihm haben, daß sie selbst stillen können, Ammen halten möchten. Also stehet es in ihrer Willkühr keinesweges, von dem zeitlichen Vermögen was darauf zu wenden. Thun sie es, so werden sie billich unter die Zahl derer ungerechten Haußhalter und Haußhalterinnen gerechnet. GOtt der grosse Hauß-Herrkan wohl sagen: Habe ich nicht Macht mit den Meinigen zu thun, was ich will? Matth. XX, 5. aber das dürfen wir Menschen, die nichts mit auf diese Welt gebracht haben, mit ihrem Gelde und Gute nicht thun, sondern sollen es nach GOttes Willen anwenden.

- Ich kann mit meinem Geld machen, was ich will.
- Es ist aber nicht Dein Geld. Du verwaltest es nur für Gott.
- Wie bitte?!?

Was will Gott mit Geld?

Ammenhaltung und Stillen sind zwei Übel, aus denen das geringere gewählt werden muss. 

Stillen hat offenbar schon lange ein Imageproblem. 

Die 11. Entschuldigung.
Man sagt, daß eine Amme viel Verdruß im Hause mache, nun muß ich es zwar gestehen, aber wenn ich mein Kind selber stille, machet diß mir noch viel mehr Verdruß; man muß da aus zwey Bösen ein Gutes erwehlen.

Antwort.
Ja! wenn es ohne Sünde, wie in denen Adiaphoris und freyen Mittel-Dingen, geschehen kan, so mag man aus zweyen Bösen das geringste erwehlen: denn die Eigenschafft eines freyen Mittel-Dinges ist, daß es GOttes Wort nicht zuwider, und man es also thun oder lassen kan, wie es einem beliebet: denn in Adiaphoris illa recenseri non debent, quae verbo DEI adversantur, diejenigen Dinge, welche GOttes Wort zuwider sind, müssen nicht unter die freyen Mittel- Dinge gerechnet werden. Generus Disp XV. pro libro concordiae p.542. Nun aber ist Ammen zu miethen und zu halten GOttes Wort zuwider, wie oben pag. 41. sq. ist dargethan worden, und also kein Mittel-Ding. Derohalben auch diese Entschuldigung den Stich nicht hält.

Mich stört immer mehr, dass Jördensen es nicht schafft, Stillen als etwas positives darzustellen. Sein einziges Argument durch diese Liste hindurch ist eigentlich, dass die Bibel bestimmt, dass Mütter stillen sollen. Mehr nicht.

Ammenhaltung ist ja nur dann schlecht, wenn die Amme ein schlechter Mensch ist

Zu guter Letzt wird nochmal deutlich gemacht, dass die meisten Ammen ja liederiche Weiber seien.

Die 12.Entschuldigung.
Man sagt, weilen die Ammen mehrentheils Huren sind, so komme daher das meiste Unheil: Ich trachte aber allwege dahin, daß ich ein ehrlich Weib zur Amme meines Kindes bekomme.

Antwort.
Es ist löblich, auch sehr dienlich, daß eine Mutter, wenn sie aus Noth eine Amme annehmen muß, sich, nebst andern Stücken, die dabey zu beobachten, und oben p. 9.sq. angemercket worden sind, auch dieses angelegen seyn lässet, daß sie ein ehrliches Weib darzu bekommen möge. Denn man immer mehr Gutes von einem ehrlichen Weibe als von einem, das durch Unzucht und Hurerey zum Stillen geschickt gemacht worden ist, hoffet. Wenn es aber die Noth nicht erfordert, und dennoch die Mutter ihr Kind einer Ammen übergiebt zu nehren, so thut sie unrecht und sündiget, wenn auch gleich diese noch so ehrlich ist. Denn sie nicht in eigener Person thut, was sie nach GOttes Wort und Willen thun solte. 

Jördensen befürwortet, nur Ammen aus besseren Verhältnissen zu nehmen, wenn denn eine Amme genommen werden muss. Da er davon ausgeht, dass schlechte Eigenschaften auf das Kind übergehen, ist seine Position nicht verwunderlich. Spätere Schriften anderer Autor'innen betonen, dass die Mutter einen positiven Einfluss auf die Amme haben und ihr so helfen könne. Ist das nicht ein wesentlich christlicherer Standpunkt?

Schlußwort

Mit diesen Ausführungen hält Pfarrer Jördensen es für bewiesen, dass das Nichtstillen und die Ammenhaltung Sünde seien.

Kan also die Ammen-Miethe ausser dem Nothfall auf keinerley weise entschuldiget werden. UNd thäten demnach die zärtlichen Mütter besser, daß sie die Unlust und Mühe, so sie etwan mit eigener Säugung ihrer Kinder auszustehen haben, nicht ansähen, so hätten sie dißfalls ein fein ruhiges und unversehrtes Gewissen. Nun GOtt gebe ihnen und uns allen Erkänntniß unserer Sünden und wahre beständige Busse biß an das
E N D E!

Die sündliche Ammenmiethe,  Johann Georg Jördensen, Pfarrer zu Gailsdorff im Voigtlande, 1709

Die sündliche Ammenmiethe, Dadurch Denen leiblichen Kindern, Die ihnen von GOtt und der Natur weißlich bereitete Nahrung entzogen, und dahero das ihnen offt angebohrne gute Temperament verderbet, hergegen viel Böses, durch die meistens lasterhaffte Ammen, eingeflösset wird; wiewohl kürzlich, doch deutlich, aus GOttes Wort und hochgelehrter Leute Schriften gewiesen, und auf vieles Anregen zum Druck befördert von Johann Georg Jördensen, Pfarrer zu Gailsdorff im Voigtlande. 1709

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Mein Name ist Karin Bergstermann. Ich blogge hier.