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Viewing posts for the category Reihe: Kinderkrankheiten

Herdenschutz

Sind Krankheiten gut für die Entwicklung?

Über den Umgang mit Fieber

Im 18. Jahrhundert hielt man Fieber mitunter noch für eine eigenständige Krankheit. Man unterschied unter anderem zwischen hitzigem Fieber, Faulfieber, Wechselfieber, schleichendem Fieber und anhaltendem Fieber. Da man noch nicht viel über die Vorgänge im menschlichen Körper wusste und Aberglaube weit verbreitet war, gab es viele Quacksalber, die allerlei Mittel gegen Fieber verkauften. Die Medizin selbst steckte noch in den Kinderschuhen und vieles war Trial and Error.

Scharlach

Freitags-Fundstück: Alte Krankheitsbezeichnungen

In der FAZ erschien neulich ein Artikel über alte Krankheitsbezeichnungen. Einige sind verschwunden, weil man verschiedene Symptome zu derselben Krankheit zuordnen konnte. Andere, weil erkannt wurde, dass es sich dabei nie um eine Krankheit gehandelt hat. Lest den Artikel hier.

Diese Sterbefälle in Kirn 1839-1880 wären heute vermeidbar gewesen

Mumps vor der Entdeckung des Impfstoffes

Mumps ist eine der Krankheiten, die man seinen Kindern samt Komplikationen und Spätfolgen heute ersparen kann. Hier ein paar Texte aus der Zeit als es diese Möglichkeit noch nicht gab. Besonders fällt mir auf, wie gering die Schmerzen beurteilt werden. Ich hatte Mumps, und die Schmerzen waren die Hölle.

Sterblichkeit bei Epidemien

Jedes Jahr werden weltweit Millionen von Kindern gegen diverse potentiell tödliche Krankheiten geimpft. Die Zahl der Impfschäden ist dagegen verschwindend gering. Da es jedoch keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt, kommt man bei dem Versuch, eine Krankheit auszulöschen, unweigerlich irgendwann an einen Punkt, an dem die Schäden der Impfung zahlenmäßig größer sind als die der Krankheit. Diesen Punkt gilt es zu überwinden. Wenn man statt dessen einen Rückzieher macht und weniger impft, breitet sich die Krankheit wieder aus und man erreicht nie den Punkt, an dem die Impfung unnötig wird.

Keuchhusten - ein hartnäckiges Übel

Der Keuchhusten ist eine der Krankheiten, die man seinem Kind dank Impfung heutzutage ersparen kann. Die Impfung bringt keine lebenslange Immunität, weshalb sie regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass Keuchhusten nicht ausgerottet werden kann.

Die Masern vor der Entdeckung des Impfstoffes

Masern sind selten geworden. Das ist gut so. Doch der Mensch vergisst leicht und so reicht eine Generation mit nur wenigen Masernfällen aus, um die Gefahr dieser Krankheit zu unterschätzen.

Gestatten?

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Mein Name ist Karin Bergstermann. Ich blogge hier.

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