Die Theorie der Empfängnis

Für uns ist es heute unvorstellbar und fast unerträglich, nicht zu wissen, ob wir schwanger sind oder nicht. Das war selbst für unsere Großmütter noch ganz anders. Selbst wie eine Schwangerschaft entsteht, wussten sie nicht mit Sicherheit. Das Wissen darum, wie Befruchtung funktioniert, ist heute Basis jeder Aufklärung. Doch dieses Wissen haben wir noch gar nicht so lange. Hier habe ich Euch Schilderungen aus verschiedenen Zeiten zusammengetragen.

1731

Viele halten davor, alsdenn habe die frau gewiß empfangen, wenn, bey grosser lust und begierde, die frau des mannes saamen annehme, ihn bey sich behalte, und selbiger nicht aus der mutter-scheide wieder heraus fliesse. Daß aber dieser satz falsch, bezeuget nicht nur die erfahrung, sondern auch die beschaffenheit des männlichen saamens und der mutter; denn deren öffnung und eingang ist vor der empfängniß viel zu eng, und der saame zu grob, daß er also selbst in die mutter nicht kömmt, sondern ein subtiler lebendiger geist, so in des mannes saamen, als was unsichtbares, verborgen, und gar geschwind in die mutter,  und von da durch die mutter-trompeten zu dem eyerstock aufsteiget, daselbst ein eylein oder mehr, so eben ihre vollkommenheit und zeitigung haben, belebet; welche so dann, indem diese mutter-röhren oder trompeten sich fest an dem eyerstock anlegen, durch dieselben in die mutter geleitet werden, daselbst anwachsen, und daraus nach und nach die frucht formiret wird. Der saame aber, welcher nach dem beyschlaf allemal, wiewol bisweilen was langsam, aus der mutter-scheide zurück fleust, ist wol hauptsächlich zu dem ende, daß bey beyderley geschlecht die empfindung desto grösser werde. Ob nun wol zuweilen geschiehet, daß der saamen eine zeitlang in der mutter-scheide bleibet, (denn weiter kömmt er nicht) und erst über eine weile wieder heraus fliesset, so hat man doch angemerckt, daß keine schwängerung darauf erfolget, maassen nicht der saame, wie bereits gemeldet, sondern gantz was anders die empfängniß zuwege bringet; denn ein lebloses wesen kan nichts lebendiges, vielweniger ein so wol und wundersam gebildetes hervor bringen. Was aber dieser lebendige geist sey, ist hie auszuführen mein werck nicht, würde auch viel zu weitläufig fallen; zu dem liegt weder der hebammen, noch einer andern frau hieran etwas.
Ein untrügliches zeichen hingegen ist, wenn der mann so wol, als die frau (verstehe, wenn sie einander ehelich beywohnen, und eben darin begriffen sind) rechte imbrünstige lust empfindet, und indem der saame vom manne in die mutter-scheide gehet, die Frau NB. einen schauder oder kleines frösteln empfindet, zugleich ein zusammenziehen in der mutter und im rücken übern kreutz verspüret; nachdem das eheliche werck vollbracht, einiger massen hauptweh bekommet, zugleicht schläferig und müde wird; so kan sie gewiß schliessen, sie sey in der stunde schwanger worden, und darf sich gar nicht irren lassen, ob der saame so gleich nach dem beyschlaf wieder von ihr ginge. Hierauf ist gar genau acht zu geben; aber die wenigsten beobachten es; doch habe eine frau gekannt, die allemal die stunde der empfängniß sagen konnte, welches genau eintraf, und diese hat obangeführte zeichen genau angemerckt, wie sie bereits von vielen andern sind angemercket worden.

Höchstnöthiger Untericht von der Geburth des Menschen, Jacob Michael Kornmann, Erffurth, 1731

1779

§. 74.

In der Liebeshitze und währenden Beyschlaf umfassen die strotzenden Muttertrompeten mit ihren Franzen (§. 48.) wie mit Fingern die Eyerstöcke, und drücken aus selbigen ein reifes Eychen los, welches in der Muttertrompeten zu gleicher Zeit erweiterten Gang, und durch denselben in die Höhle der Mutter gebracht wird. Wenn nun der männliche Saamen zu gleicher Zeit, wenn das Ey in die Mutter kommt, in die Mutter gesprützt wird, so wird das Ey davon befeuchtet, erwärmet, und der männliche Saame dringt durch die feinen Löcherchen des Eyes hinein, (§. 21.) macht solches lebhaft, woraus hernach die Frucht entsteht, so in den Häuten eingeschlossen im Wasser schwimmt. (Tab. 8. Fig. XIIII)

§. 75.

Wenn nun auf solche Art die Empfängniß geschehen, so schließt sich der Muttermund und Mutterhals durch seine Runzeln fest zu, ja die Oeffnung wird mit dem zähen Schleim noch mehr verleimt und zugeschlossen. Das Eychen schwimmt also in den Feuchtigkeiten in der Höhle der Mutter, welche jetzo häufiger dahin fliessen. Diese Feuchtigkeiten werden durch die Bewegung und Wärme immer flüssiger, dünner, und dringen also durch die schwammichten Oefnungen des Eyes, die man an desselben einem Theile wahrnimmt, (§. 50.) dehnen, das Ey aus, machen es voller und grösser. In dem Eychen werden die Feuchtigkeiten aus eben diesen Ursachen noch feiner, welche die Frucht ernähren und selbige umgeben, damit sie nicht gedruckt werde, alsdenn verdicken sie die Häute des Eychens, und dehnen dieselbe aus, vornehmlich an dem Theile, wo es vorher im Eyerstocke anhung. (Tab. 8. Fig. XIIII. A.) Mit diesem Kelch wird das Ey an die inwendige Seite der Mutterhöhle und zwar mehrentheils natürlicher Weise an den Grund der Mutter angedruckt. Durch diese Anhängung wird alsdenn aus diesem Kelch der Mutterkuchen oder die Nachgeburt.

Hebammenkunst, 4. Auflage, Leipzig, Dr. Johann Ehrenfried Thebesius, 1779

1795

Die Theorie der Empfängniß.

Es scheint, daß die in dem Bläschen des Eyerstockes einer mannbaren Weibsperson sich befindende eyweiswartige Flüßigkeit, durch das geistige Wesen des männlichen Saamens, welcher in dieser Flüßigkeit den Bildungstrieb erwecket, befruchtet wird. Indem dieser Saamendunst (aura feminalis) durch die Gebährmutter, Muttertrompeten, und die Poros eines zeitigen Eyerlein im Eyerstock dringe, und solcher Gestalt den künftigen Menschen bilde. Da nun dieses Bläschen des Eyerstockes von dem belebten, und itzt aufschwellenden Eye zerspringet, so wird die gebildete kleine Leibesfrucht von den Franzen der Muttertrompeten ergriffen, und durch die wurmartige Bewegung dieser häutigen Kanäle in die Gebährmutterhöhle überbracht. Hierauf schließt sich der Muttermund von der Reitzung des überbrachten Eyleins mittelst Runzeln und runden Fleischfasern fest zu, die innere Oeffnung wird mit dem zähen Schleime der Drüsen, die sich in dem Gebährmutterhalse befinden, noch mehr verkleistert, und so ist die Empfängniß des künftigen Menschen vollbracht.

Das Plätzchen im Eyerstocke, von dem das Bläschen sich losgerissen, verwächst sich nach der Empfängniß in eine kleine warzigte Erhobenheit, die im Anfange ganz fleischig, nachgehends aber sachte fest wird, und lange eine Narbenspur nach sich läßt. Man nennt diese Erhobenheit den gelben Körper (corpus luteum) der fast immer mit der Zahl der getragenen Kinder übereinstimmt.

Wenn nun auf solche Art die Empfängniß geschehen, so schwimmt in den ersten Tagen der Empfängniß das befruchtete Ey in den Freuchtigkeiten der Gebährmutterhöhle, die von dem neuen Reitze itzt häufiger dahinfließen.

Anfangsgründe der Geburtshilfe, 5. verbesserte Auflage, Joseph Jakob Plenk, Wien, 1795

1832

Von der Erzeugung.

§. 122.

Der Schleier, unter dem die Entstehungsart des ersten belebten Keimes eines organischen Wesens noch verborgen liegt, wird gewiß so lange für uns ganz undurchdringlich bleiben, bis unsere Begriffe über Physiologie überhaupt heller, mehr vereinfacht, und auf gewissere Principien zurückgeführt sind. Die Zeit muß lehren, wie nahe oder fern dieser Zeitpunkt jetzt noch ist.

§. 123.

Die mannigfaltigen Meinungen der Physiologen über die Erzeugung lassen sich, außer der Annahme des Occasionalismus, (nach welcher Lehre die oberste Weltursache der, bei der Begattung sich mischenden, Materie jedesmal unmittelbar die organische Form ergibt), auf die beiden Zweige des Prästabilismus, nämlich auf die, oft ganz unbegreifliche Evolutionstheorie, und auf die mehr erklärende Theorie der Epigenese reduciren. Keine dieser Theorien aber befriedigt vollkommen.

§. 124.

Wissen wir nun gleich über die erste Entstehung des belebten Keimes nichts gewisses zu sagen, so haben wir doch durch vergleichene Anatomie und Physiologie, die Erscheinungen und Umstände kennen gelernt, welche die Belebung des organischen Keims begleiten.

§. 125.

Wenn bey völliger Gesundheit und mäßigem Begattungstriebe des Mannes und des Weibes, in den Morgenstunden der Frühlingstage, nach kurz vorher stattgefundener Menstruation, in der Rückenlage des Weibes der Beyschlaf ausgeübt wird, so pflegt er am leichtesten fruchtbar zu seyn; obleich diese Umstände, zum fruchtbaren Beyschlafe, weder immer nothwendig, noch immer hinreichend sind.

§. 126.

Beim fruchtbaren Beischlafe wird der männliche Saame, im Zeitpunkte der beim Manne und Weibe (?) auf's höchste gestiegenen Wollust, in den, wie die übrigen Geburtstheile, von Blut strotzenden Uterus gespritzt, von wo er durch die erigirten Muttertrompeten, die mit ihrem franzenähnlichen Saume (§. 106.) den Eierstock umfaßt haben, zum Eierstocke kömmt, und eins (seltener mehrere) der daselbst befindlichen Eierchen befruchtet.

§. 127.

Die Deposition eines (oder mehrerer) solchen eben befruchteten Eichens an einen Ort, wo es eine Zeitlang bleiben, ernährt und ausgebildet werden soll, ist nun die Empfängniß (conceptio), die zugleich den letzten Moment des Beischlafs und den ersten Moment der Schwangerschaft bildet.

Theoretisch-praktisches Handbuch der Geburtshülfe, 8. vermehrte und verbesserte Ausgabe, Ludwig Friedrich von Froriep, Wien, 1832

1854

§. 51.

Entstehung der Schwangerschaft.

Damit die Schwangerschaft zu Stande kommen kann, ist zuerst die Ausübung des Beischlafes zwischen einem geschlechtsreifen Manne und eben solchem Weibe nothwendig.
Der Beginn der Geschlechtsreife (Mannbarkeit), welche durch die Ausbildung der Geschlechtstheile (§. 41 und §. 42) und durch das Erscheinen und regelmäßige Wiederkehren der monatlichen Reinigung von 28 zu 28 Tagen (daher dieser regelmäßige Blutabgang auch "Regel" genannt wird) angedeutet wird, fällt in unseren Gegenden zwischen das 14. und 18. Lebensjahr.
Wenn nun von zwei gesunden durch das geistige Band der Liebe vereinten Personen zur geeigneten Zeit auf naturgemäße Weise der Beischlaf ausgeübt wird und der männliche Same mit dem Ei in unmittelbare Berührung kommt (am häufigsten erfolgt die Berührung im Eierstocke, seltener in den Mutterröhren oder der Gebärmutter), so kann Befruchtung erfolgen.
Die Befruchtung eines oder mehrere Eier setzt aber auch eine gewisse Reife derselben voraus. Zur Zeit der monatlichen Reinigung reifen gewöhnlich einige Eier vollkommen. Während dieser Zeit findet ein stärkerer Blutfluß zu den Eierstöcken statt, wodurch einige Eier von der Tiefe des Fruchtlagers an die Oberfläche desselben gebracht werden. Zugleicht schwillt das Graaf'sche Bläschen an, die Hülle verdünnt sich immer mehr und mehr, platzt endlich und der Austritt eines oder mehrerer Eier kann dann erfolgen. Durch den bloßen Akt der Befruchtung wird aber noch keineswegs nothwendiger Weise Schwangerschaft bedingt, sondern es müssen ebenfalls die Bedingnisse vorhanden sein, daß der durch den männlichen Samen belebte Keim sich weiter fortbilden kann. Diese Aufgabe erfüllt das Weib durch die Empfängniß (im gewöhnlichen Leben wird zwischen Empfängniß und Befruchtung kein Unterschied gemacht), womit zugleich die Schwangerschaft ihren Anfang nimmt. (Empfängniß kann ohne Befruchtung nicht gedacht werden, wohl aber das Gegentheil.)

§. 53.

Eintritt des Eies in die Gebärmutter.

Das befruchtete Ei wird von dem gefransten Ende der Muttertrompeten, die sich schon während der Reinigung dem Eierstocke anschmiegen, aufgenommen und legt den Weg bis in die Gebärmutterhöhle in nicht genau besstimmter Zeit (wahrscheinlich innerhalb 8-14 Tagen) zurück.
Die Fortbewegung des Eies durch die Eileiter, das dort schon einige Veränderungen erleidet, geschieht größtentheils durch die wurmförmige Bewegung der Mutterröhren und erfährt einige Unterstützung durch die auf der Schleimhaut dieser Gebilde aufsitzenden Wimpern.

Lehrbuch der Geburtshilfe für Hebammen, Virgil Ritter von Mayrhofen, Innsbruck, 1854

1868

§. 56.

Gleichwie Empfängniss eine unerlässliche Bedingung der Schwangerschaft, so ist Begattung, Coitus, eine unerlässliche Bedingung der Empfängniss, und zwar muss die Begattung eine fruchtbare, d. h. eine solche sein, nach welcher durch den dabei in die Genitalien des Weibes abgesetzten männlichen Samen, Sperma, durch eine bisher unbekannte Einwirkung desselben ein zur Reife gelangtes Ei oder auch mehrere befruchtet, d.h. zur Fruchentwicklung angeregt werden, was jedoch, wie Beobachtungen und Experimente an Thieren gelehrt haben, nur dann möglich ist, wenn der männliche Same mit dem Eie in wirkliche, materielle Berührung kömmt.
Das ein kann aber zur Zeit seines Zusammentreffens mit dem männlichen Samen entweder noch im Eierstocke sich befinden, in welchem Falle jedoch, wenn es befruchtet werden soll, selbstverständlich der es einschliessende Graaf'sche Follikel sich bereits geöffnet haben muss, oder es kann aus demselben bereits ausgetreten und vom Eileiter aufgenommen, oder endlich gar schon im Uterus angelangt sein. Der Ort der Befruchtung, d.h. die Stelle des weiblichen Geschlechtsapparates, an welcher Ei und männlicher Same zusammentreffen und das erstere die befruchtende Einwrikung des letzteren erfährt, kann daher ein verschiedener sein. Nach Beobachtungen an Thieren ist anzunehmen, dass das Ei am häufigsten im Eileiter, zunächst am häufigsten im Eierstocke selbst, am seltensten erst in der Uterushöhle befruchtet werde, dass es demnach meistens folglich in der Regel, schon im befruchteten Zustande im Uterus anlange.
Anm. Ob das schon wiederholt beobachtete Eindringen der sogenannten Spermatozoën, die ohne Zweifel die Träger des befruchtenden Principes des männlichen Samens sind, in das Ei eine nothwendige Bedingung für das Zustandekommen einer Befruchtung sei, ist nicht sichergestellt, jedenfalls aber möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich.

§. 57.

Wie lange das reife Ei nach seinem Austritte aus dem Ovarium befruchtungsfähig bleibe, ist nicht mit Sicherheit bekannt. Nach der Analogie bei Thieren jedoch scheint hierfür ein Zeitraum von 8-12 Tagen angenommen werden zu können.
Eben so ist nicht mit Sicherheit bekannt einerseits, welche Zeit das aus dem Ovarium ausgetretene Ei brauche, um den Weg bis in den Uterus zurückzulegen, andererseits, mit welcher Geschwindigkeit der männliche Same ihm entgegenkomme und wie lange dieser die Fähigkeit behalte, befruchtend auf dasselbe einzuwirken. In der erstgenannten Beziehung jedoch kann nach einschlägigen Beobachtungen angenommen werden, dass das Ei zur Zurücklegung jenes Weges jedenfalls mehrere Tage braucht und dass die Zahl dieser sogar 12 bis 14 betragen kann.
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Zeit der fruchtbaren Begattung mit der Zeit der geschehenen Befruchtung und Empfängnis nicht nothwendig zusammenfallen müsse, dass zwischen diesen beiden Momenten vielmehr eine Zwischenzeit von mehreren Tagen liegen könne; ferner dass die Ermittelung des Zeitpunktes, in welchem die Empfängniss geschehen, gar nicht möglich sei; endlich dass es nicht angehe, den Tag, an welchem die fruchtbare Begattung stattgefunden, auch wenn er in einem gegebenen Falle bekannt ist, als die Anfangszeit der Schwangerschaft zu betrachten und nach ihm etwa die Dauer derselben zu berechnen. Dass übrigens selbst der Tag der fruchtbaren Begattung nur in dem einzigen, gewiss sehr seltenen, Falle mit Sicherheit bekannt sein könne, in welcher der Schwangerschaft nur ein einmaliger Vollzug des Coitus unmittelbar vorangegangen ist, versteht sich von selbst.

Lehrbuch der Geburtshülfe, Dr. Wilhelm Lange, Erlangen, 1868

1892

§. 47.

Die Empfängnis kommt zu stande durch einen fruchtbaren Beischlaf, bei welchem der männliche Samen in die weiblichen Geschlechtsteile eindringt und mit dem Ei zusammentrifft. Das Zusammentreffen von Samen und Ei, die Befruchtung, geschieht in der Regel in dem Eileiter. Meistens wird nur ein Ei, selten mehrere gleichzeitig befruchtet.
Wenn das befruchtete Ei durch den Eileiter in der Gebärmutter anlangt, siedelt es sich dort an und entwickelt sich dort zur menschlichen Frucht.

Preußisches Hebammen-Lehrbuch, Herausgegeben im Auftrage des Ministers der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten. Berlin, 1892

Noch Ende des 19. Jahrhunderts wussten die Fachleute also nicht, dass Samenzelle und Eizelle verschmelzen müssen, damit ein Baby entstehen kann. Was genau Sperma überhaupt ist, war nicht klar, auch wenn mittlerweile wenigstens die Spermien darin gefunden worden waren. DNA wurde 1869 durch Friedrich Miescher entdeckt. Aber dass diese unsere Erbinformationen beschreibt, wurde erst in den 1940ern klar.

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