Zitate auf Karte

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„Das Schreyen ist bey kleinen Kindern die Sprache des Bedürfnisses: es ist allemal ein Zeichen, daß ihnen etwas fehlet.“
Anleitung für Landleute zu einer vernünftigen Gesundheitspflege, Heinrich Felix Paulizky, 1798

„Das Wiederauftreten von Schwangerschaft spricht nicht gegen die Weiterdarreichung der Brust. Das Kind gedeiht trotzdem gut und man sieht oft, daß die Säugungsperiode des zurzeit trinkenden Kindes übergeht in die des neuen Erdenbürgers, ja daß die Mutter unter Umständen beide Kinder gleichzeitig nährt. Bei den Kühen ist es ja ähnlich.“
Der Säugling - seine Ernährung und seine Pflege, Dr. Walther Kaupe, 1907

„Intelligenz kann man von einer Amme nicht erwarten, denn die intelligenten Mädchen kommen nicht in die Situation, Ammen zu werden.“
Der Arzt als Erzieher des Kindes, Prof. Adalbert Czerny, 1911

„Ich kann es nicht billigen, dass in manchen Schulen den Kindern verboten wird, barfuss zu kommen.
Es ist das eine willkürliche und unnütze Besteuerung der Eltern. Durch seine nackten Füsse benachtheiligt ein Kind weder den Lehrer noch die Mitschüler, wohl aber durch solche, die mit Stiefeln, aber nicht mit reinen Strümpfen bekleidet sind.“
Wie behütet man Leben und Gesundheit seiner Kinder?, Dr. Ernst Brücke, Wien und Leipzig, 1892

„Während der Belagerung von Paris im Jahre 1870/71 waren die Frauen wegen Mangels an Kuhmilch gezwungen, ihre Kinder selbst zu ernähren. Die Folge war, daß trotz der sehr ungünstigen sonstigen Verhältnisse die Säuglingssterblichkeit von 33% auf 17% sank.“
Die sozialen Ursachen der Säuglingssterblichkeit, Gustav Temme, 1908

„Die fundamentale Wichtigkeit des Nachahmens für die Erziehung jedes Kindes wird meistens nicht rechtzeitig erkannt. Denn es wird zu viel der Nachahmung Unwerthes und zu wenig der Nachahmung Würdiges geboten. Hier öffnet sich der physiologischen Pädagogik ein weites Feld. Muster sein ist mehr werth, als gute Lehren predigen.“
Die Seele des Kindes, William Preyer, 1895

„In Bezug auf die Haarfarbe will ich nur bemerken: die brünette Amme ist gut, die blonde ist gut, wenn sie gut ist.“
Bemerkungen über Ammen und Ammeninstitute, Dr. Isidor Frankl, 1874

„Hat man einen Kinderwagen, so soll derselbe, wenn das Kind noch zart ist, nicht von roher Hand über das spitze, holperige Steinpflaster der Straße geschoben werden, da diese Erschütterung, trotz des Polizeiverbots in gewissen Städten, welches die Kinderwagen vom Trottoir verbannt, nachtheilig ist. Die Federwagen mäßigen zwar dieselbe, doch soll die Wärterin stets ebene Wege suchen und auf Pflaster langsam fahren.“
Die Mutter als Erzieherin, Dr. med. Hermann Klencke, 1875

„Das Kind soll immer bei der Mutter sein. Die Mutter, welche sich ihres Säuglings recht annimmt, um fort und fort auf Erfüllung aller seiner Bedürfnisse bedacht zu sein, darf entweder, während er auf seiner Lagerstätte ruht, fast nicht von seiner Seite gehen oder sie muß ihn mit sich tragen. So nur ist die Pflegerin im Stande, des Kindes Wohl wahrzunehmen, ihm alle kleinen und berechtigten Wünsche abzulauschen.“
Das kleine Kind: Von Tragbett bis zum ersten Schritt, Hermann Heinrich Ploss, 1881

„Das Kinderzimmer sey heiter, trocken und geräumig, keine Rumpelkammer; gönnt den Kindern darin nach Herzenslust freie Bewegung und laßt sie spielen  – aus ihrer Unordnung, aus ihrem Durcheinanderwerfen der Spielsachen muß sich ja der Sinn für Ordnung erst entwickeln; deßhalb seyd ja keine strengen Polizeimeister beim Kinderspiel, denn dieß ist ihre erste Schule, und zwar eine lebendige, recht praktische.“
Gesundheitslehre, Dr. Ludwig Griesselich, 1843

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